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Wasserböcke im dichten Busch. Wir Gäste werden aufmerksam beobachtet.

Welche Kamera ist sinnvoll?

Die, mit der du dich wohl fühlst! Die Marke spielt keine Rolle. Alle grossen Kamerahersteller bieten heute Systeme, die für Wildtierfotografie geeignet sind. Entscheidend ist nicht das Logo auf der Kamera, sondern ob du weisst, wie du sie bedienst. Und falls du es noch nicht weisst, es aber lernen möchtest – genau dabei unterstützen wir dich auf unseren Fotoreisen.

 

Spiegellose Kameras oder DSLR? Spiegellose Systemkameras haben in den letzten Jahren die DSLR in fast allen relevanten Bereichen überholt. Schnellere Autofokus-Systeme, lautloserer Betrieb, kompakteres Gehäuse bei vergleichbarer Bildqualität. Wer noch mit einer DSLR arbeitet und sie gut kennt, hat keinen Grund zu wechseln. Die Ergebnisse sind nach wie vor ausgezeichnet.

 

KI-gestützte Funktionen: Spiegellose Kameras bringen Funktionen mit, die Wildtierfotografie fundamental verändert haben: Tier- und Augenerkennung im Autofokus, Motivverfolgung über das gesamte Bild, Precapture-Pufferung. > Das richtige Timing Diese Funktionen sind nicht blosse Spielerei, sie erhöhen tatsächlich die Trefferquote bei schnellen, unvorhersehbaren Bewegungen. Wenn du eine solche Kamera besitzt, lohnt sich das Aktivieren dieser Funktionen.

 

Vollformat oder Crop-Sensor: Vollformatsensoren liefern bei wenig Licht bessere Ergebnisse bei geringerem Bildrauschen. Das ist in der Wildtierfotografie ein Vorteil. Crop-Sensor-Kameras sind dafür kleiner und leichter und haben einen Reichweitenvorteil beim Telebereich. Ein 400mm-Objektiv verhält sich wie ein 560mm oder 640mm, je nach Crop-Faktor. Beides hat seine Berechtigung.

 

Objektive: Für Wildtierfotografie in privaten Naturreservaten ist ein Teleobjektiv das wichtigste. In diesen Reservaten kommt man ziemlich nahe an die Tiere heran, extreme Brennweiten von 600mm oder mehr sind nicht zwingend nötig. Ein Zoom im Bereich 100–400mm deckt die meisten Situationen ab. Eventuell lohnt sich die Ergänzung durch einen Teleconverter. 

 

Wir persönlich ziehen Zoom-Objektive den Festbrennweiten vor. Die Einbusse der – unbestritten überlegenen – Bildqualität einer Festbrennweite nehmen wir in Kauf, weil wir Geschwindigkeit gewinnen. Wir können uns mit einer Zoom-Linse an sich entwickelnde Situationen besser anpassen. Aber nochmals: das ist unsere ganz persönliche Präferenz. 

 

Ein Weitwinkelobjektiv ergänzt das Set für Landschaften und Bilder von Herden. Allerdings sind diese im dichten südafrikanischen Busch sehr viel seltener zu beobachten als in Ostafrika. 

Was du mitbringen solltest, unabhängig vom Niveau:

 

Neugier: Die Wildnis ist für alle jedes Mal neu. Keine Situation ereignet sich mehrmals genau gleich. Wer offen hinschaut, sieht mehr, auch wenn es die x-te Safaris ist.

 

Bereitschaft zur Langsamkeit: Wer erwartet, dass jede Stunde eine Sichtung liefert, wird möglicherweise enttäuscht. Wer bereit ist, bei einer Situation zu bleiben und zu beobachten, wird reich belohnt. > Warum ist Geduld so wichtig?

 

Eine funktionsfähige Kamera: Mehr braucht es nicht als Einstieg. Was du damit machst, entwickelt sich auf der Reise.

 

Die Frage «Bin ich gut genug?» stellt sich auf unseren Reisen nicht. Die richtige Frage ist: «Was möchte ich auf dieser Reise lernen oder vertiefen?» Genau dort holen wir dich ab.

Unsere Reisen richten sich an alle, die Freude an Fotografie und Natur haben, unabhängig von Erfahrung, Ausrüstung oder Vorkenntnissen. Wer zum ersten Mal eine Kamera in der Hand hält, ist genauso willkommen, wie alle, die schon jahrelang fotografieren. Das ist keine Floskel, es ist unser Konzept.

 

Was das in der Praxis bedeutet: Zu Beginn der Reise informieren sich die Expertinnen und Experten über die Ziele und das Niveau der Teilnehmenden. Die Begleitung passt sich diesem an – individuell, nicht nach Schema. Wer grundlegende Fragen zu Blende und Verschlusszeit hat, bekommt Antworten. Wer technisch sicher ist und an Bildkomposition und Bildsprache arbeiten möchte, auch. > Warum ist die Gruppengrösse entscheidend?

Wie viel Foto-Erfahrung ist nötig?

Was du brauchst, was du lassen kannst und was man gerne vergisst

Eine Foto-Safari vorzubereiten ist weniger kompliziert als es scheint. Das Wichtigste ist selten das Teuerste und Erfahrung ist auf unseren Reisen keine Voraussetzung.

Was brauche ich ausser Kamera und Zahnbürste?

Kamerazubehör

 

Das Wichtigste zuerst: Speicherplatz und Akkus. Auf Safari fotografiert man viel – und oft weit entfernt von einer Lademöglichkeit. Mehrere Akkus und schnelle Speicherkarten in ausreichender Kapazität sind ein Muss. Wer mitten in einer Sichtung keinen Speicherplatz mehr hat, ärgert sich zu Recht.

 

Reinigungsmaterial für Sensor und Objektive gehört ins Gepäck. Offroad-Fahrten in privaten Naturreservaten bedeuten Staub, welcher für optische Systeme nicht harmlos ist. Ein einfacher Regenschutz für Kamera und Objektiv ist ebenfalls sinnvoll.

 

Das Stativ brauchst du eher nicht. Im offenen Pirschfahrzeug ist es unpraktisch, zu langsam und schränkt ein. Eine Möglichkeit wäre allenfalls ein Einbein. Wir empfehlen aber einen Bohnensack. Er dämpft Vibrationen, passt sich jeder Ablage an und lässt sich in Sekunden positionieren. Auf Wunsch stellen wir die Füllung vor Ort zur Verfügung.

 

Laptop: empfehlenswert, aber kein Muss. Wer die Reise auch für erste Bildbearbeitung nutzen möchte, ist damit gut bedient. > Bildbearbeitung  Ausserdem kann er nützlich sein für Backup der Speicherkarten bzw. um diese leeren zu können. Falls du einen Adapter für die Schnittstelle Laptop-Speicherkarte brauchst, ebenfalls einpacken.

 

Die Drohne bitte zuhause lassen. In allen Naturschutzgebieten sind Drohnenstarts strengstens verboten aus Gründen des Tierschutzes. Wie einfach wäre es für Wilderer, damit seltene Tiere aufzuspüren… Bewilligungen müssen beim jeweiligen Reservatsmanagement eingeholt werden und sind äusserst schwierig zu bekommen. Man kann sogar Probleme kriegen, wenn eine unbewilligte Drohne bei der Einreise in die Naturreservate im Gepäck entdeckt würde. 

 

 

Kleidung

 

Auf Pirschfahrt bewährt sich das Zwiebelprinzip. Früh morgens im offenen Fahrzeug – noch vor Sonnenaufgang, mit Fahrtwind – ist es deutlich kühler als der Tagesverlauf vermuten lässt. Nach Sonnenaufgang wird es schnell warm. Mehrere dünne Schichten sind flexibler als eine dicke. Eine wasserfeste Schicht sollte auch nicht fehlen.

 

In der Lodge ist bequeme, ungezwungene das Richtige. Aus Erfahrung können wir sagen, meist hat man zu viel dabei. 

 

Neutrale Farben sind passend, aber nicht zwingend. Tiere reagieren kaum auf Kleidung. Viele Gäste fühlen sich aber wohler, wenn sie sich optisch in die Umgebung einfügen.

 

Schuhe: Feste Schuhe für die Pirschfahrt, bequeme Sandalen für die Lodge. Mehr braucht es nicht.

Weiteres

 

Sonnenschutz: Die Pirschfahrzeuge haben kein Dach. Hut, Sonnenbrille und Sonnencreme sind extrem wichtig. Die Sonne im südafrikanischen Busch ist intensiv, sogar im Südwinter.

 

Steckdosenadapter: In den von uns gewählten Lodges hat es zwar in den Zimmern genügend Steckdosen, auch für die zweipoligen EU-Stecker. Adapter (vor allem bei unseren dreipoligen Steckern) sind trotzdem empfehlenswert. 

 

Eine unvollständige und persönliche Liste von Sachen, die wir gerne vergessen: Badeanzug, Buch, Nagelfeile, Schal, Haargummi bzw. Gummiband (vielfältig einsetzbar!), Feldstecher, Taschenlampe, Lippenpomade (idealerweise mit Sonnenschutzfaktor), Podcast-Downloads, Gürtel… Was vergisst du manchmal? Schreib es uns, dann können wir die Liste ergänzen ;D  > Kontakt

 

 

Sonstige Vorbereitungen

 

Versicherung: Reise-, und Krankenversicherung. Auch die Versicherung der Kameraausrüstung abklären. Am besten fährt man, wenn man direkt mit einer Versicherungsgesellschaft abklärt, was sinnvoll ist.

 

Medikamente: Verschreibungspflichtige Medikamente unbedingt in der Originalverpackung mitführen. Weiteres lässt du dir am besten in einer Apotheke zusammenstellen. Malaria: Auf unseren Reiserouten besteht geringe Malariagefahrt. Hier ist dein Hausarzt der geeignete Ansprechpartner. 

 

Zahlungsmittel: Die Währung ist der Südafrikanische Rand (ZAR). In den Lodges wird mit Kreditkarte bezahlt, Visa und Mastercard werden überall akzeptiert, American Express nur vereinzelt. Bargeld ist für Trinkgelder sinnvoll, wird aber zunehmend auch per Karte akzeptiert.

Hast du weitere Fragen oder hast du Interesse an unseren «Expert Essentials», ein Zusammenstellung von Wissenswertem zu Safari allgemein und unseren Reisen im Speziellen? Schick uns eine E-Mail oder bestelle der umfassende PDF via Kontaktformular.

Reisevorbereitungen

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