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Cool bleiben wie die Big 5

Juli 2026

Was uns der südafrikanische Busch über Hitze lehren kann.

Schon wieder rollt eine Hitzewelle über uns. Es schaut so aus, als müssten wir uns daran gewöhnen. Im Gebiet des Kruger Nationalparks in Südafrika ist es üblich, dass das Thermometer im Sommer, also von Dezember bis Februar über 35 Grad klettert. Wer hier lebt, ist den Umgang mit Hitze also gewohnt. Wer weiss – vielleicht können wir ja etwas von den Einheimischen abschauen…

Die meisten Tiere suchen sich in den heissesten Stunden einen Schattenplatz. Nashörner und Büffel setzen auf Schlammbäder: Die Schicht kühlt, schützt vor Sonnenbrand und hält Parasiten fern. Elefanten nutzen ihre riesigen Ohren als Klimaanlage – das Wedeln kühlt das Blut in den feinen Adern spürbar ab. Und der Leopard? Der erklimmt einen Ast, wo der Wind durchs Laub streicht.

 

Die Lektion für uns: den Rhythmus anpassen, statt gegen die Hitze anzukämpfen. Früh aktiv sein, über Mittag Tempo rausnehmen, Schatten und Wasser konsequent nutzen. Und falls du in der Nähe keine Baumkrone hast zum Raufklettern, kannst du vielleicht einen Ventilator aufstellen für die kühlende Brise.

 

Auf Safari folgt unser Tagesablauf dem Takt der Tiere: Wir fahren raus, wenn der Busch erwacht, und gegen Abend, wenn die grösste Hitze vorbei ist. Dazwischen geniessen wir die Langsamkeit, das gute Essen, die Abkühlung im Pool. 

 

Für Fotografinnen und Fotografen steckt im Rhythmus des Buschs ein grosses Geschenk: Weil die Tiere der Hitze ausweichen, spielt sich ihr aktives Leben genau dann ab, wenn das Licht am schönsten ist. Und in diesem wunderbaren Zusammenspiel entsteht aus einem guten Bild ein aussergewöhnliches.

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